Holzschuhe im Naturreich

Diese einfache und praktische Fußbekleidung ist jedem bekannt. Aber woher stammen eigentlich diese aus Erle, Linde, Weide oder Pappel gefertigten Schuhe? Zurückgehend zum 30-jährigen Krieg waren es Einwanderer aus den heutigen Beneluxstaaten und Frankreich, die neben anderen nützlichen Neuheiten dieses recht einfache Schuhwerk mitbrachten. Gerade für die armen Leute, die sich nur für den Winter die teureren Lederschuhe leisten konnten, waren diese billigen Holzschuhe ein Segen. Sie wurden aber auch rasch zum deutlichen Zeichen des Klassenunterschiedes, denn es waren fast ausschließlich Arbeiter, kleine Bauern und Gewerbetreibende, die diese Schuhe trugen. Nach ausreichender Nutzung wurde die ehemalige Fußbekleidung zu Blumentöpfen, Futternäpfen oder auch Werkzeugbehälter umfunktioniert.





