Auf den Spuren der Schweden

Auf Exkursionen in der Uckermark stößt man immer wieder auf Spuren, die nach Schweden "führen". Oft versteckt und heute unkenntlich geben sie Zeugnis einer einst engen Beziehung zwischen Schweden und der Mark Brandenburg. Die Schwedenschanze in Schwedt, die Marienkirche in Prenzlau, das Schloss Boitzenburg oder die Klosterruinen in Chorin erinnern an eine längst vergangene Zeit und könnten lange, oft traurige Geschichten erzählen, wurden doch die Beziehungen zwischen Schweden und der Uckermark besonders in Kriegszeiten sehr intensiv. Besonders dramatisch war dabei die Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Die Uckermark gehörte zu den am meisten zerstörten Gebieten Europas. Die Schweden waren 18 Jahre lang aktiv am Kriege beteiligt. Der uckermärkische Adlige Hans Georg von Arnim auf Boitzenburg war ein Vertrauter, später ein Gegner des legendären schwedischen Königs Gustav II. Adolf. Der König kam auf seinem unfassbaren Siegeszug durch das Reich auch in die Uckermark, errichtete bei Schwedt sein Feldlager, residierte in Prenzlau und kehrte zwei Jahre später noch einmal hierher zurück – tot. Am deutlichsten aber spürten, wie in allen Zeiten, die einfachen Einwohner der Uckermark die Leiden des Krieges. Die Reise auf der „Schwedenstraße“ soll sie ermutigen in die längst vergangenen Zeiten des Dreißigjährigen Krieges einzutauchen und die fremde Welt zu erkunden. Lassen Sie sich anregen, die Schauplätze der Ereignisse in der Uckermark zu besuchen und entdecken Sie die Sehenswürdigkeiten entlang der „Historischen Schwedenstraße“.